Eine Erfassung von Bauschäden kann auf verschiedene Weisen vorgenommen werden, die einfachste und kostengünstigste, ist die grafische Kartierung mit Hilfe einer fotografischen Gesamtaufnahme. Nachteil bei dieser Verfahrensweise, Ungenauigkeiten in der Vermessung, große Dateigröße, Übersichtlichkeit ist abhängig von der Fotoqualität.

In einer anderen Vorgehensweise werden von Hochauflösenden Gesamtaufnahmen SW-Aufnahmen Vektorisierungen erstellt. Das heißt, eine spezielle Software ermittelt die wichtigsten objektspezifischen Kontrastpunkte und wandelt diese in CAD-lesbare Vektoren um. Nachteil, allgemeine Maßungenauigkeiten und ein hoher Aufwand von Korrekturen im CAD sind stellenweise notwendig. Vorteil, übersichtlich und geringe Dateigröße.

Die wohl am häufigsten verwendete, auch teuerste Methode ist eine Schadensaufnahme auf der Basis einer Stereophotogrammmetrie. Die grafischen Gebäudedaten werden durch ein spez. Verfahren von einem Ingenieurbüro angefertigt und zur digitalen Weiterverarbeitung ausgeliefert. Der Restaurator oder Architekt kann nun nach dem Dateiimport in ein CAD-Programm die Schäden in der höchsten Maßgenauigkeit eintragen und auswerten.